Montag - Freitag
08.00 - 12.00
13.00 - 17.00

Samstag
nach Vereinbarung

 
telefon:  03382 53068 - 0
fax: 03382 53068 - 19
email: office@fliesen-zapf.com
 

Kritische Untergründe im Innenbereich

Immer kürzere Bauzeiten führen dazu, dass Verlegearbeiten immer häufiger auf kritischen Untergründen durchgeführt werden. Kritische Untergründe sind vor allem:

»   Holzuntergründe
»   Feuchte Estriche
»   Trockenestriche
»   Mischuntergründe
»   Verunreinigte Böden

Bei einer direkten Verlegung keramischer Beläge auf sich noch nachträglich verändernden Untergründen sind Schäden wie Belagrisse, - ablösungen oder Verwölbungen vorprogrammiert.

Vor der Verlegung von keramischen Belägen hat der Fachmann jedenfalls lt. öNORM B 2207 den Untergrund mit den branchenüblichen Methoden zu prüfen. Besonders wichtig ist es auch Oberflächenbeschaffenheit und Trockenheit zu achten. Es empfiehlt sich den Restfeuchtegehalt mittels einer CM-Messung festzustellen und damit den Untergrund auf Verlegereife zu prüfen.

Konventionellen Zementestriche verlangen bei optimalen Baustellen- und Witterungsbedingungen lt. öNORM eine Austrockungszeit von 28 Tagen. Bei einer Restfeuchte von 2,5 % kann davon ausgegangen werden, dass der Estrich sein Schwundverhalten soweit abgeschlossen hat, dass die Verlegung für einen keramischen Belag oder Naturstein möglich ist.

Neben den üblichen Untergrundprüfungen bedarf es häufig auch der fachgerechten Sanierung von Rissen, was mittels Einlegen von Bewehrungsstahl und Vergießen mit Epoxidharz erzielt werden kann.

Eine Möglichkeit um Schäden aufgrund von kritischen Untergründen entgegenzusteuern, stellt der Einsatz von Entkoppelungssystemen dar, das den Fliesenbelag vom sich noch veränderten Untergrund trennt. Heute steht eine Vielzahl an unterschiedlichen Entkoppelungssystemen zur Auswahl.
Ihr Fachmann berät Sie gerne bei der Auswahl Ihres Entkoppelungssystems unter Berücksichtigung des gesamten Bodenaufbaus.